HAUPTSTELLE SPARKASSE ELBE-ELSTER, FINSTERWALDE

Visualisierung des Gebäudekomplexes am Abend


 

KONZEPTION

Visualisierung: Fassade „Alte Post“ – Berliner Str.

Grundsätzlich ist hier das Ziel, die Fassade vollflächig auszuleuchten. Es werden mit Hilfe von verschiedenen Optiken einzelne Bereiche besonders herausgestellt. Durch die gezielte Anstrahlung des „Türmchens“ und „des Friesengiebels“ durch eng- und mittelbreitstrahlende Optiken der Bodeneinbau-Strahler werden diese Flächen besonders betont und treten gegenüber den Bereichen dazwischen mit einer gleichmäßig, flächigen Anstrahlung mittels breitstrahlenden Optiken hervor. Das wiederkehrende Motiv, die Unterseite des Dachvorsprungs als umlaufendes Band mit Licht hervorzuheben, wird weiterhin aufgegriffen. Es ist für das gesamte Gebäude-Ensemble umsetzbar und vereint die unterschiedlichen Gebäude am Abend mittels Gestaltungselement Licht.
Die ausladenden Dachflächen werden zukünftig angestrahlt. Das Licht modelliert die geschwungenen Fledermausgauben, die einen fließenden Übergang von Dach zu Gaube bilden. Das Beleuchtungskonzept sieht vor, dass das Gebäude in seiner Gesamtheit auch am Abend vollständig erfassbar wird und sich repräsentativ darstellt. Hierfür werden jeweils seitlich der Gauben Strahler am Schneefanggitter positioniert.

 

Visualisierung: Farbig beleuchtetes Sängerdenkmal als Akzent

Für farbigen Akzente bietet sich das Sängerdenkmal auf dem Vorplatz in der Berliner Straße an. Hier werden umlaufend Bodeneinbau-Strahler positioniert. Da sich das farbig angestrahlte Denkmal, insbesondere der Sockel aufgrund der Reflexionseigenschaften, vom weißen Licht der Fassadenfläche der „Alten Post“ im Hintergrund gezielt absetzen wird, werden Kontraste geschaffen und das Denkmal als Highlight wahrgenommen. Die Bodeneinbau-Strahler verfügen über die technische Ausrüstung mittels RGB-Steuerung das Sängerdenkmal in jeglichen Farben anzuleuchten. Hierfür sind zusätzliche Steuerungseinheiten vorzusehen.

Visualisierung: Fassade „Alte Post“ – Schulstraße

Das Lichtkonzept für die „Alte Sparkasse“ setzt sich aus zwei Prinzipien zusammen. Zum einen soll die repräsentative Fassade mit ihren Figuren und Schmuckelementen auch am Abend vom Licht modelliert werden. Zum anderen werden die unterschiedlichen Architekturen der „Alten Sparkasse“ und der „Alten Post“ durch wiederkehrende Gestaltungsmittel, wie z.B. die Betonung des Kranzgesimses durch Licht, miteinander vereint. Um die eigene Architektursprache der „Alten Sparkasse“ hervorzustellen, wird die Betonung der vorhandenen Architekturgliederung mit Licht unterstützt. Auffallend ist die vertikale Gliederung durch Pfeiler im EG. Ursprünglich wurden hier Bodeneinbau-Strahler eingeplant. Da ein Einbau in diesem Bereich nicht möglich ist, werden alternativ Strahler mit einer engstrahlenden Optik, ausgerichtet zum Boden, direkt auf dem Pfeiler unterhalb der Befestigungsbolzen angebracht. Um die Figuren, welche den Abschluss der regelmäßigen Pfeileranordnung bilden, anzustrahlen, soll ein möglichst unauffälliger kleiner Strahler auf dem Kapitell angebracht werden.
Diese vertikale Gliederung aufnehmend werden direkt hinter den Figuren Aufbau-Strahler auf dem
Gesims angebracht, um die Fassadenfläche des darüberliegenden zweigeschossigen Bereichs möglichst flächig auszuleuchten. Mit dem Licht soll auch das abschließende Kranzgesims erreicht und aufgrund der Entfernung eine flächige Ausleuchtung durch Streulicht erzielt werden. Das Dach wird ebenfalls von Aufbau-Strahlern, seitlich der Gauben positioniert, beleuchtet.

Visualisierung Fassade „Alte Sparkasse“

DETAILS

Das Hauptportal mit seinem monumentalen, auskragenden Vordach, auf dem zwei sitzende Figuren platziert sind und einem Wappen dazwischen, sowie die detaillierten Reliefarbeiten an den flankierenden Pfeilern, bilden den repräsentativen Eingang zur Hauptstelle. Auf die Figuren und das Wappen gezielt ausgerichtete Strahler akzentuieren diese am Abend. Bodeneinbau-Strahler geben dem Relief an den Pfeilern durch Streiflicht Plastizität.

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